Nichts bleibt wie es war


Das Folgende habe ich für ein paar Menschen, die mir am Herzen liegen, hier rein geschrieben. Ich hoffe der Text kann ihnen vielleicht etwas helfen oder zum nachdenken anregen oder sonst irgendwas positives bewirken.




Manchmal ist es angenehm,
manchmal genau das Gegenteil, wenn
man mit seiner Vergangenheit konfrontiert
wird und eigentlich die Zuknunft, die
vorauseilt, einholen möchte.


Zeit nachzudenken


Das Gefühl, allein zu sein, kennt jeder, es ist wie ein Lauf durch eine gefrierende Welt, die niemand mehr wahrnimmt. Der Eissturm hetzt die Jugend und läßt die Satten in Gleichgültigkeit erstarren, unfähig die Empfindungen anderer Menschen wahrzunehmen Die Hitze der Jugend wird jäh gekühlt. Ein Kind kehrt nicht mehr zu seinen Eltern zurück. Gefunden wird nur seine rote Puppe, die verloren und vergessen in einem Bachlauf liegt und wartet.

Wenn man mit der Vergangenheit nicht abgeschlossen hat, so heißt es, kann die Seele keine Ruhe finden. So kehrt die Kinderseele zurück und sucht eine Puppe, der Erwachsene findet seine Kindheit, erinnert sich und bemerkt das eigene Vergessen. Man muß mit Dingen abschließen, um weiterleben zu können, aber die Vergangenheit bleibt immer auch der Pfad, der in die Zukunft führt. Ein Vermißter Traum von dem erzählt so manche Puppe, ein Teddybär oder irgendein Kuscheltier.

Es ist Ganz still, man fühlt sich allein, leer. Manchmal ist es schwer, Nähe zu ertragen, doch fehlt sie auf Dauer, wird das Leben unerträglich. Es ist eine Paradoxe Stille, man möchte sprechen, doch es fehlt der Mensch, der zuhört und wenn dieser Mensch anwesend ist, fehlt es an WOrten.

Das Märchen vom Glasgarten beschließt die nachdenklichen Momente. Schönheit ist vergänglich und Vertrauen sehr zerbrechlich. Denn Märchen enden irgendwann und der Altag frißt die Phantasie.


Zornige Utopien


Utopien sind alles andere als wünschenswert. Unsere sind drastisch, aber wahrlich nicht sehr weit von der derzeitigen Realität entfernt. Nichts bleibt wie es war trifft sicherlich dann zu, wenn ein Atombömbchen explodiert. Ein Feuerball kennt weder gut noch böse bringt nur Zerstörung und dann Stille.

Der Zorn trägt die Farbe Himmelgrau und spricht deutsch, denn der Zorn ist hart und voller Kanten. Wer Glauben möchte, sollte nicht blind vertrauen und vorgekauten Dogmen folgen. Glauben - Ja, aber bitte das Denken nicht vergessen.

Halbieren wir doch einfach die 10 Gebote, ein Vorschlag vom Gefallenen an seinen Vater, der annimmt, Seelenflukuation ist ein Problem. Ein Deal, zwischen dem der Definition nach Gutem bzw. Bösem, die angebliche Lösung. Ganz Sanft landet so die Hochmut im Himmel oder war es doch ein paar Etagen tiefer? Kein WUnder, daß Gabriel ab und zu eine kleine Revolution anzettelt.

Die Folge: Rotleuchtende einst weiße Engel stürzen auf die Erde und feiern das Fleisch. Die Engel fühlen sich dem Menschen gegenüber benachteiligt, denn Lust ist im Paradies ein Unwort.

Wärend die göttliche Instanz die Regeln entschärft, haben die Menschennichts besseres zu tun, als ihre eigenen Gesetze zu verschärfen. DIe Fleischschuld ist eine bitterböse Form der Bestrafung und wird als äußerst unmenschlich empfunden. Ein Kind steht für Unschuld und eben diese schuldigen Unschuldigen müssen mit ihrem zarten Fleisch sühnen. Eine alles andere als wünschenswerte Utopie, aber gibt es da nicht ein paar Bücher, in denen sich Glaube auch über Strafe definiert?

Das Zukünftige Zimmer der Menschheit ist ein Hotel und hat ein Zimmer 34. Warum sollte die Gesellschaft nicht vom Selbstmord eines Menschens profitieren? Der inszenierte Tod in klinischer Umgebung, wie weit in der Zukunft liegt wohl diese Zukunft? Ich kenne unzählige Zimmer 34 voller alter, kranker und vergessenen Menschen. Die Devise der Gesellschaft: Leicht zu reinigen... .


Resümee


Nur ein Narr betrügt die Zeit. Nur wer lebt, kann erkennen und etwas ändern oder Utophien vermeiden. Nach dem Lärm und den bitteren Worten etwas Versönliches, doch viele Fragen bleiben offen und warten auf Antworten.

Nichts Bleibt wie es war? Unsere Antwort: Was war bleibt. STILL SILENT die Frage und ERBLAST die Antwort. Beides die Hälfte eines Ganzen.

Nur wer schweigt wird überhört. Wir proklamieren die Schreiheit und das Mensch sein als Fazit unserer persönlichen Suche nach Identität. Ob wir sie gefunden haben, wissen wir nicht, aber es hat Spaß gemacht, sie zu suchen, trotz vieler Steine und Zweifel.



Quelle: Goethes Erben


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